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Riesenkiefer

Riesenkiefer

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Riesenkiefer (vorläufig *Megamya sudacna*, große Muschel, die beißt). Eine riesige allesfressende Muschel mit einer gefährlichen Verteidigungs-/Fressstrategie.

1. Muschel

Wie irdische Bivalvia besteht der Körper des Riesenkiefers aus zwei mineralischen Schalen, die durch kräftige Adduktorenmuskeln verbunden sind. Der Hauptkörper der Muschel, einschließlich ihrer Verdauungsorgane, ihres Herzens und ihrer Kiemen, befindet sich im Inneren der Schalen.

2. Mantel

Der Mantel (derselbe Körperteil, der die Außenhaut eines Tintenfischs bildet) scheidet eine Matrix aus Biokunststoffen aus, auf der die harte Kalziumkarbonatschale wächst. Die Produktion der riesigen Schale eines adulten Riesenkiefers kann möglicherweise Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte dauern. Das Innere des Mantels ist mit bewegungsempfindlichen Augen ausgekleidet.

3. Schließreflex

Sobald die Sehnen der Adduktorenmuskeln gestört werden, schließen sich die Schalen und halten die Beute im Inneren gefangen. Die Kiefer scheiden dann das Nervengift Domoinsäure aus. Zu erwartende Symptome: Nervenschäden, Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, Tod.

4. Gemischte Ernährungsstrategie

Das Innere des Riesenkiefers ist mit winzigen Korallenpolypen ausgekleidet, die sich mithilfe von fotosynthetischen Bakterien von Sonnenlicht ernähren. Der Großteil der Nahrung des Riesenkiefers stammt wahrscheinlich von der Fotosynthese.

5. Lithiumperlen

Der Riesenkiefer bioakkumuliert während seines Wachstums Lithium. Knötchen werden vom Körper der Muschel ausgeschieden, um Nerveninterferenzen zu verhindern. Bergung wird empfohlen.

6. Jugend

Das gescannte Indexexemplar ist relativ jung. Eine Obergrenze für die Größe kann nicht bestimmt werden.

Bewertung: wichtige Lithiumquelle, aber gefährlich beim Tauchen. Sehnen nicht berühren. Aktueller Körperscan wird dringend empfohlen.